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Pflicht für Freigängerkatzen: Was Hamburg & Co. ab 2026 wissen müssen

🗓️ 28.11.2025

Ab 2026 ändern sich wichtige Vorschriften für Freigängerkatzen: In Hamburg und weiteren Regionen wird die Kastration, Kennzeichnung und Registrierung verpflichtend. Dieser Artikel fasst zusammen, was sich für Katzenhalter konkret ändert, welche Städte betroffen sind und wie du deine Fellnase rechtzeitig vorbereiten kannst.

Was sich in Hamburg ab 2026 für Freigängerkatzen ändert

Zum 01.01.2026 tritt in Hamburg eine neue Katzenschutzverordnung in Kraft. Diese verpflichtet alle Halterinnen und Halter von Freigängerkatzen dazu, ihre Tiere chippen, kastrieren und in einem anerkannten Haustierregister eintragen zu lassen.
Ziel der Verordnung ist es, die unkontrollierte Vermehrung zu verhindern, Straßenkatzen zu schützen und entlaufene Tiere schneller zu ihren Besitzern zurückzuführen.

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Warum gibt es diese neuen Regelungen?

Schutz vor unkontrollierter Vermehrung

Freigängerkatzen pflanzen sich oft unreguliert fort – dies führt zu hohen Populationen freilebender Katzen und viel Tierleid. Mit einer Kastration bei Katzen wird dem Tier und Katzeneltern Stress und Leid erspart.

Wann ist eine Kastration bei Katzen sinnvoll?
Am Verhalten von unkastrierten Katzen können Katzeneltern feststellen, ob grundsätzlich eine Kastration in Frage kommt und das Leid des Tiers zu verringern.

Verbesserter Tierschutz und Rückverfolgbarkeit

Durch einen Mikrochip und eine Registrierung kann ein entlaufenes Tier schnell identifiziert werden. Das entlastet Tierheime und schützt Katzen.

Vorteile der neuen Regelung

Wenn Katzenhalter ihre Freigängerkatzen bereits chippen und kastrieren lassen, fehlen für den Heimtierausweis nur noch eine gültige Tollwutimpfung und eine regelmäßige Entwurmung. Damit ist deine Katze bestens vorbereitet, um dich innerhalb der EU sicher auf Reisen zu begleiten.

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Wo gilt die Pflicht sonst noch? (Überblick über weitere Gemeinden)

Regeln für Freigängerkatzen in Berlin

Berlin hat bereits seit Juni 2022 eine eigene Katzenschutzverordnung.
Hier gelten:

  • Kastrationspflicht für Freigänger

  • Kennzeichnungspflicht

  • Registrierungspflicht
    Außerdem dürfen unkastrierte Katzen keinen unkontrollierten Freigang bekommen.

Regeln für Freigängerkatzen in Nordrhein-Westfalen (NRW)

NRW hat besonders viele Städte und Gemeinden mit entsprechenden Verordnungen. Beispiele sind:

Düsseldorf:

  • Pflicht zur Kastration, Kennzeichnung und Registrierung von Freigängerkatzen.

Bochum:

  • Verpflichtung zur Kennzeichnung (Mikrochip oder Tätowierung) und Registrierung.

  • Unkastrierte Katzen dürfen keinen unkontrollierten Auslauf erhalten.

Weitere Gemeinden in NRW:
Zahlreiche kleinere Städte und Kommunen haben ebenfalls Katzenschutzverordnungen beschlossen. Die genauen Regelungen unterscheiden sich, aber fast immer geht es um Kastration, Chip und Registrierung.

Regeln für Freigängerkatzen in Baden-Württemberg

Auch in Baden-Württemberg gibt es eine wachsende Zahl von Kommunen mit Kastrations- und Kennzeichnungspflichten. Beispiele sind:

  • Gemeinden wie Berglen, Schramberg und mehrere Kleingemeinden.

  • Häufig gelten Kastrationspflicht und Chip-/Registrierungspflicht für Katzen mit Freigang.

Regeln für Freigängerkatzen in weiteren Bundesländer

Auch in anderen Regionen Deutschlands existieren kommunale Verordnungen – oft in kleineren Städten und Gemeinden, die besonders von freilebenden Katzenpopulationen betroffen sind. Dazu gehören z. B.:

  • viele Kommunen in Niedersachsen

  • einzelne Städte in Rheinland-Pfalz

  • Gemeinden in Schleswig-Holstein und Hessen

Die Regelungen sind nicht einheitlich: Manche verlangen nur eine Kastration, andere nur Chip + Registrierung, viele jedoch alle drei Maßnahmen.

Was Katzenhalter jetzt tun sollten

Damit du ab 2025/2026 auf der sicheren Seite bist, empfehlen wir:

1. Kastration bei Freigängern prüfen

Ist deine Katze noch nicht kastriert? Am besten frühzeitig einen Termin vereinbaren.

2. Mikrochip setzen lassen

Das Chippen erfolgt schnell und schmerzarm beim Tierarzt.

3. Registrierung im Haustierregister

Nach dem Chippen solltest du deine Katze in einer anerkannten Datenbank eintragen – z. B. FINDEFIX oder TASSO.

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