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Verdauung Katze - Behandlung entspannt zu Hause

  • Analyse von Verdauungsproblemen und Futterunverträglichkeiten
  • Untersuchung von Kot
  • Analyse & Beratung von erfahrenen Tierärzten
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So läuft eine Untersuchung von Katzen mit Magen-Darmproblemen im Hausbesuch ab

Diese Untersuchung gibt Aufschluss über die Ursachen von Appetitlosigkeit, Gewichtsabnahme oder Magen-Darm-Problemen deiner Katze.

  • Stethoskop icon Allgemeine Untersuchung

    Zu Besuchsbeginn wird die Katze allgemein untersucht. So können Symptome besser eingeordnet und Ursachen gezielt abgeklärt werden.

    Mehr zur allgemeinen Untersuchung
  • Besprechung der Verdauungsuntersuchung

    Sollte sich aus der Allgemeinen Untersuchung ein Verdacht auf eine Krankheit ergeben, erklärt Dir Dein Tierarzt welche Untersuchungen sinnvoll sind und welche er vor Ort durchführen kann z.Bsp Blutproben

  • Durchführung der Verdauungsuntersuchung

    Die Untersuchung umfässt eine Kotprobe, Blutuntersuchung oder Abtasten des Bauchs umfassen. Der Tierarzt achtet darauf, dass deine Katze so wenig Stress wie möglich erlebt.

  • Nachsorge

    Nach der Analyse erklärt dir der Tierarzt die Ergebnisse und gibt dir Empfehlungen zur Ernährung oder zu weiteren Behandlungen für deine Katze.

Wann braucht eine Katze eine Verdauungsuntersuchung?

Verdauungsstörungen haben viele Ursachen. Bei anhaltendem Durchfall, Erbrechen oder auffälligem Kot sollte immer ein Tierarzt aufgesucht werden.

Typische Symptome:

- Durchfall, Verstopfung, Erbrechen
- Gewichtsverlust, Blähungen, Bauchschmerzen

Häufige Ursachen:

- Futterunverträglichkeit oder plötzliche Futterumstellung
- verdorbenes oder ungeeignetes Futter
- Parasiten, bakterielle oder virale Infektionen
- Entzündliche Darmerkrankung (IBD)
- Erkrankungen von Leber, Galle oder Bauchspeicheldrüse
- Stress, Medikamente oder Fremdkörperaufnahme

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Untersuchung der Verdauung bei Katzen im Hausbesuch: Das sind die Vorteile

  • Leistungen wie in der Praxis

    Bei uns erhältst du und deine Fellnase die gleiche Betreuung wie in der Praxis – zu Hause, wo sich deine Katze sicher fühlt und unsere Tierärzte sich ganz konzentrieren.

  • Weniger Stress für dich und deine Katze

    Ohne Anreise und Wartezeiten: Deine Fellnase bleibt entspannt, während unsere Tierärzte die Verdauungsuntersuchung und -behandlung zu Hause durchführen.

  • Einfache Buchung mit vielen Verfügbarkeiten

    Mit felmo buchst du unkompliziert und findest schnell den passenden Termin.

  • Verringerte Ansteckungsgefahr

    Mit felmo bleibt der Kontakt zu anderen Tieren im Wartezimmer aus – so vermeidest du unnötige Ansteckungsrisiken.

Häufige Fragen zur Verdauung bei Katzen


  • Typische Anzeichen für Magen-Darm-Beschwerden sind:

    * Erbrechen (gelegentlich oder häufig)
    * Durchfall oder sehr harter Kot
    * Blähungen, Bauchgeräusche oder ein aufgeblähter Bauch
    * Appetitlosigkeit oder schwankender Appetit
    * Gewichtsverlust oder stumpfes Fell
    * Häufiges Grasfressen

    Wenn solche Symptome länger als ein bis zwei Tage bestehen oder wiederkehren, sollte deine Katze tierärztlich untersucht werden.


  • Es gibt viele mögliche Ursachen – von harmlos bis ernst:

    * Futterunverträglichkeiten oder plötzlicher Futterwechsel
    * Haarballen, vor allem bei Langhaarkatzen
    * Parasiten wie Würmer oder Giardien
    * Entzündungen des Magen-Darm-Trakts (z. B. Gastritis, IBD)
    * Erkrankungen von Leber, Bauchspeicheldrüse oder Niere
    * Stress oder Angst
    * Fremdkörper im Verdauungstrakt

    Nur eine tierärztliche Untersuchung kann klären, was genau dahintersteckt.


  • Erreger: Bakterien (A. phagocytophilum und A. platys), bei Katze nur Anaplasma phagocytophilum

    Überträger: Gemeiner Holzbock.

    • befallene Zellen/ Vermehrungsort: Es handelt sich um ein intrazelluläres Bakterium. Das bedeutet, es lebt und vermehrt sich im Inneren einer bestimmten Population von Abwehrzellen (neutrophile und eosinophile Granulozyten). Sie zählen zu einer Untergruppe weißer Blutkörperchen, die an der Immunantwort teilnehmen. Später zirkulieren die befallenen Zellen im Blut und erreichen Milz, Leber und Knochenmark.

    • Zeit von Beginn der Saugakt bis Übertragung: ca. 24–48 Stunden

    • Inkubationszeit: etwa 1-2 Wochen. Das heißt, die ersten Symptome kannst du bei deiner Katze frühestens nach einer Woche beobachten 

    • Symptome: z.B. Abgeschlagenheit, Fieber, Abmagerung (Anorexie), geschwollenen Lymphknoten oder blasse Schleimhäute 

    • Behandlung: symptomatisch und mit Antibiotika.

    • Achtung: Zoonoseerreger! 

    • Wenn eine infizierte Zecke dich sticht, ist der Erreger auch auf dich übertragbar. Deine Katze kann dich aber nicht direkt anstecken, auch wenn sie selbst erkrankt ist.

    • Wird die Zecke in einem ihrer Entwicklungsstadien infiziert, z.B. als Larve, so überträgt sich die Bakterie bis in die adulten Zecken weiter. Das heißt, auch die „Ministadien“, die oft unentdeckt bleiben, sind für dich und deine Katze ansteckend. Einziger Vorteil hier: es findet keine transovarielle Übertragung in der Zecke statt, sprich die Eier werden nicht von dem Erreger belastet und damit kann das infizierte Weibchen durch seinen Nachwuchs die Krankheit nicht verbreiten.


  • Wir starten mit einer gründlichen Untersuchung und leiten daraus gezielt die nächsten Schritte ab:

    * Abtasten des Bauchraums
    * Temperaturmessung
    * ggf. Kotuntersuchung (Parasiten, Bakterien, Verdauungsrückstände)
    * Blutuntersuchung (Leber-, Nieren-, Bauchspeicheldrüsenwerte, Entzündungsparameter)
    * Ultraschall oder Röntgen, wenn ein Fremdkörper oder Tumor vermutet wird

    So finden wir die Ursache und behandeln gezielt – statt nur die Symptome zu lindern.


  • Die Behandlung richtet sich immer nach der Ursache – typische Maßnahmen sind:

    * Ernährungsumstellung: z. B. leicht verdauliche Diät oder hypoallergenes Futter
    * Flüssigkeits- und Elektrolytausgleich: bei Erbrechen oder Durchfall
    * Entwurmung: bei Parasitenbefall
    * Medikamente: gegen Übelkeit, Entzündungen oder bakterielle Infektionen
    * Probiotika: zur Unterstützung der Darmflora
    * Bei chronischen Beschwerden: Darmsanierung und langfristige Futteranpassung

    So wird gezielt behandelt – nicht nur symptomatisch.


  • Futterpause: 12 Stunden (Wasser immer anbieten!)
    Danach kleine Portionen leicht verdauliches Futter – z. B. gekochtes Huhn mit Reis oder spezielles Diätfutter vom Tierarzt
    *Keine Leckerli, Milch oder Fettiges
    *Wenn es nach 24 Stunden nicht besser wird oder zusätzliche Symptome wie Fieber, Blut im Kot oder Schwäche auftreten → unbedingt den Tierarzt kontaktieren!


  • Bitte sofort tierärztliche Hilfe holen, wenn:

    * Erbrechen oder Durchfall länger als 24–48 Stunden anhält
    * Blut im Erbrochenen oder Kot sichtbar ist
    * die Katze apathisch, dehydriert oder schmerzempfindlich wirkt
    * kein Kotabsatz über mehr als zwei Tage erfolgt
    * der Verdacht auf Fremdkörperaufnahme besteht (z. B. Faden, Gummi, Plastik)

    Wichtig: Katzen dehydrieren sehr schnell – das kann lebensbedrohlich werden.


  • Ideal sind:

    * Hochwertige, gut verdauliche Nassfutter
    * Spezielle Diätfuttermittel (z. B. gastrointestinal, sensitive oder hypoallergen)
    * Mehrere kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt
    * Immer frisches Wasser

    Bei chronischen Verdauungsproblemen können Probiotika oder Darmaufbaupräparate helfen – am besten nach Rücksprache mit dem Tierarzt.


  • Katzen reagieren sensibel auf Stress:

    * Typische Auslöser: Umzug, neue Tiere, Lärm, Unruhe im Haushalt
    * Mögliche Folgen: Erbrechen, Durchfall, chronische Magen-Darm-Beschwerden

    Tipp: Ein ruhiges Umfeld und feste Routinen helfen deiner Katze, sich schneller zu erholen.


  • Tipps für eine gesunde Verdauung deiner Katze:

    * Futterwechsel immer langsam über 7–10 Tage
    * Keine Tischreste oder Milch geben
    * Regelmäßig entwurmen oder Kotuntersuchung durchführen
    * Ausreichend Bewegung & Beschäftigung
    * Stressarme Umgebung schaffen

    So bleibt der Darm gesund – und deine Katze fühlt sich rundum wohl.

Nimm die Gesundheit deines Lieblings in die Hand!